... kommt
Die Arbeitsgruppe zur Protestkette beginnt bereits um 18 Uhr am gleichen Ort!
wie üblich im EWH -
Diesmal 20 Uhr - Wir fangen später an, da wir Rücksicht auf die Palästina-Demo am 2. Jahrestag des Kriegsbeginns in Gaza nehmen möchten.
Die "Arbeitsgruppe Protestkette" trifft sich immer 1h davor.
ACHTUNG am 20.01.2026 entfällt das Treffen der Protestkette - es findet erst wieder am 27.01. statt.
Das Treffen zur Protestkette beginnt bereits um 18:00 Uhr!.
Bitte zunächst auswählen: Als Gruppe/Org. - oder als Einzelperson unterstützen:
Die Kriegsangst wird geschürt, jeden Tag eine neue Bedrohung: Drohnensichtungen, Sabotagemeldungen, Alarmismus – auf Basis von Falschbehauptungen statt Fakten. Ein neuer kalter Krieg wird heraufbeschworen. Alles um von sozialen Kürzungen und der endgültigen Militarisierung der Gesellschaft abzulenken. Wir sollen den Gürtel enger schnallen, am besten auf Kanonen wohnen und die Wehrpflicht schlucken.
Mit der Behauptung, Russland wolle die NATO angreifen, wird eine Aufrüstungsorgie begründet. Der abgewählte Bundestag schrieb unbegrenzte Sonderschulden ins Grundgesetz. So soll das Land „kriegstüchtig“ gemacht werden.
Das zielt auf das Führen von Angriffskriegen mit der Gefahr eines Weltkriegs. Zur Verteidigung wäre das nicht notwendig.
Die Military Balance 2025-Studie1 belegt eine zwei- bis dreifache Überlegenheit der NATO gegenüber Russland im konventionellen Bereich. Selbst die US-Geheimdienste sagen, dass es keine Hinweise darauf gibt, dass Russland die NATO angreifen wolle. Die gegenteilige Behauptung ist reine Propaganda.
Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion verfolgen die USA das Ziel, einzige Weltmacht zu bleiben. Vor diesem Hintergrund kam es zur Osterweiterung der NATO, zu Regimewechseln, zur Kündigung internationaler Rüstungskontrollverträge und zu völkerrechtswidrigen Angriffskriegen gegen Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen und damit zu einer Demontage des Völkerrechts. – Seitdem geht die NATO noch hemmungsloser auf Kriegskurs.
Die NATO ist das weltweit mächtigste Militärbündnis; es gibt nichts Vergleichbares. Obwohl die Mitgliedstaaten nicht einmal 10 % der Weltbevölkerung stellen, sind sie für mehr als die Hälfte der globalen Militärausgaben verantwortlich. Gleichzeitig kontrollieren die NATO-Staaten 70 % der weltweiten Waffenproduktion, verfügen über Hunderte von Militärbasen und beherrschen die Weltmeere und sogar den Weltraum.
Die Machtverhältnisse verschieben sich weltweit. Durch das Aufkommen neuer Wirtschaftskonkurrenten (BRICS-Staaten und 40 weitere Interessenten) sieht der politische Westen seine globale Vorherrschaft bedroht. 2050 werden EU und USA nur noch 5 % der Weltbevölkerung stellen und China wird die größte Wirtschaftsmacht sein. Der Westen fürchtet die Vergeltung historischer Schuld.
Daher ist das langfristige Ziel der NATO die Aufrechterhaltung einer Weltordnung, die die Länder des Globalen Südens auch künftig benachteiligt, in ihren Entwicklungsmöglichkeiten einschränkt und schwächt, sodass die Ausbeutung des Globalen Südens weiterhin funktioniert. Dafür ist jedes Mittel recht, bis hin zu militärischer Gewalt wie in zahllosen Kriegen auf allen Kontinenten, beispielsweise im Kongo, im Sudan, in Kurdistan, im Jemen, in der Ukraine und in Palästina, sowie der Bedrohung Venezuelas. Stattdessen fordert der Globale Süden die Beilegung von Konflikten und Kriegen auf der Grundlage der UN-Charta.
Mit der Merz-Regierung wird der deutsche Griff nach Vorherrschaft in Europa offensiv vorgetragen. Deutschland finanziert den Ukraine-Krieg maßgeblich. Es schließt Rüstungskooperationen ab und liefert schwere Waffen, die Angriffe bis weit nach Russland hinein ermöglichen. Im Rahmen einer Kooperation mit Frankreich und Großbritannien strebt Deutschland den Zugriff auf Atomwaffen an.
Flucht und Migration sind Folgen des kapitalistischen Wirtschaftsmodells und imperialer Machtpolitik. Die westlichen Staaten sind nicht bereit, ihrer historischen Verantwortung gerecht zu werden. Stattdessen schließen sie die Grenzen und errichten tödliche Mauern. Auf den Fluchtrouten sterben massenhaft Menschen. Die Bestimmungen der Genfer Konvention zur Behandlung von Geflüchteten werden zunehmend durch rassistische Regelungen ersetzt, die die Forderungen der Rechtspopulisten vorwegnehmen.
Der Genozid in Gaza und die Vertreibung von Palästinensern in der Westbank verstoßen gegen das Völkerrecht und gegen die Genozidkonvention. Trumps Diktatfrieden läutet eine neue Kolonialisierungsphase in Gaza ein, die die systematische Enteignung, Kontrolle und Unterwerfung des palästinensischen Volkes durch Israel legitimiert. Deutschland stellt sich mit seiner „Staatsräson“ und der militärischen, finanziellen und politischen Unterstützung Israels wieder einmal auf die falsche Seite der Geschichte. Ebenso unterstützt Deutschland seit Jahrzehnten die Türkei bei der kulturellen und militärischen Unterdrückung des kurdischen Widerstands.
Als Teil der weltweiten Antikriegs- und Friedensbewegung stellen wir uns gegen die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen, zu denen auch Angriffswaffen mit Erstschlagskapazitäten für einen Enthauptungsschlag gehören. Das haben schon Biden und Scholz für 2026 vereinbart, ohne öffentliche Debatte, ohne parlamentarische Beratung. – So viel zum Autokratievorwurf. – Wer die USA zum Freund hat, braucht keine Feinde mehr.
Rechtspopulisten und faschistische Bewegungen sind weltweit auf dem Vormarsch. Die Parteien der „demokratischen Mitte“ nehmen deren Pläne teilweise vorweg und verschieben den gesellschaftlichen Diskurs immer weiter nach rechts. Gleichzeitig verschärfen sie die Repression gegenüber Kritikern und Oppositionellen. Das gesellschaftliche Klima wird der Kriegsstimmung angeglichen, und wir erleben die Renaissance des Männlichkeitskultes, der Frauenfeindlichkeit, des Sexismus und der Entsolidarisierung.
Nahezu alle NATO-Staaten planen Steigerungen von Militärausgaben, obwohl sie die konventionelle militärische Stärke Russlands schon jetzt übertreffen. Gleichzeitig will die Bundesregierung die Investitionen in Daseinsvorsorge, Gesundheit, Bildung, Kultur sowie den Klima- und Umweltschutz massiv kürzen. Dies würde vor allem Arme, Kranke, Rentner, Kinder und Jugendliche treffen, die natürlichen Lebensgrundlagen weiter zerstören und den Frieden zunehmend gefährden.
Die etablierten Parteien haben nun die AfD als Hauptgegner entdeckt und wollen dieser von Faschisten durchsetzten rechtspopulistischen Partei „die Themen nehmen“. Statt „Remigration“, wie sie den Rechtsradikalen vorschwebt, praktizieren sie Abschiebung und „Rückführung“ zur „Stadtbildpflege“. Doch es trifft nicht nur Geflüchtete und Migranten, sondern die gesamte Bevölkerung. Die Bundesregierung und die AfD sind einig mit Trump, die Militärausgaben auf 5 % des BIPs zu vervierfachen. Dafür wird der 8-Stunden-Tag angegriffen und das Bürgergeld auf 90 % gekürzt, mit der Möglichkeit die Grundsicherung komplett zu streichen.
tatt einer friedlichen Lebensplanung, Selbstbestimmung und der Möglichkeit zur Persönlichkeitsentwicklung sieht sich die Jugend nun mit Zwangsdiensten konfrontiert. Aber Widerstand wird sichtbar: Immer mehr junge Menschen widersetzen sich der geplanten Rekrutierung zum Kriegsdienst.
Der Widerstand formiert sich international. Die Blockaden und Streiks, vor allem von Hafen- und Transportarbeitern in Italien, Griechenland, Spanien und Schweden gegen Waffenlieferungen in Kriegsgebiete, bis zu einem Generalstreik am 3.10. in Italien mit bis zu 2 Millionen Beteiligten, setzen da ein klares Zeichen. Millionen gingen weltweit gegen die Kriegsvorbereitungen, den Sozialkahlschlag und Verstöße gegen das Völkerrecht „ihrer“ Regierungen auf die Straße.
Regierungsvertreter treffen sich wieder zur sogenannten Sicherheitskonferenz mit Waffenhändlern, Konzernchefs und Militärs, um den Kriegskurs öffentlichkeitswirksam zu propagieren und Rüstungsdeals einzufädeln. Es geht ihnen dabei nicht um die Sicherheit der Menschheit, sondern um die Aufrechterhaltung der globalen Hegemonie des Westens durch die NATO, um Großmachtbestrebungen der EU und um den deutschen Führungsanspruch. – Damit muss endlich Schluss sein!
Das Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz arbeitet auf antifaschistischer Grundlage und wendet sich entschieden gegen nationalistische, militaristische, völkische, rassistische, homophobe, antisemitische oder rechtspopulistisch-islamophobe Inhalte.
Gruppen, die mit Organisationen, die oben genannte Inhalte vertreten, regelmäßig und organisiert zusammen arbeiten, können nicht Mitglied im Bündnis sein.
Der Kampf um Frieden und gegen Krieg und Aufrüstung ist seinem Wesen nach international. Darum weisen wir Tendenzen und Äußerungen im Sinne der hier genannten ideologischen Richtungen schärfstens zurück und schließen Menschen und Organisationen, die oben genannte Inhalte in Wort, Schrift und/oder Bild verbreiten von unserer Versammlung aus.
Außerdem bitten wir, bei unseren Versammlungen das Mitführen von Nationalstaatsflaggen zu unterlassen.
Unsere Proteste werden von Menschen verschiedenster ethnischer Herkunft, Hautfarbe, weltanschaulicher, politischer, kultureller und sexueller Orientierung getragen. Niemand von ihnen darf diskriminiert werden.
Wir brauchen Ihre Unterstützung:
Bringen Sie sich bei unseren Protesten ein und/oder unterstützen Sie uns mit einer Spende.
Unterstützungserklärungen: hier per Webformular
Unterstützung auch per E-Mail: gegen@sicherheitskonferenz.de - bitte angeben: als Einzelperson / als Organisation
Links zum Aufruf: Webseite, oder als PDF.
Hier sind die bisherigen Unterstützer_innen für den
Aufruf 2026 des Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz (PDF) aufgeführt.
AG International Dorfen (agi) • Aktion Freiheit statt Angst e.V., Berlin Alinteri, Stuttgart Antikriegsbündnis Aachen • Arbeitergeschwister Berchtesgadener Land • Arbeitergeschwister München • ATIF (Föderation der Arbeiter*innen aus der Türkei in Deutschland) • attac München • attac Regionalgruppe Leipzig • Augsburger Friedensinitiative (AFI) • BSW Bezirksverband Oberbayern • BSW Bezirksverband Unterfranken • BSW Erding-Ebersberg • BSW Mittelfranken • BSW Traunstein Berchtesgaden • BSW Unterstützergruppe Freising -Pfaffenhofen • BSW Unterstützungsgruppe Miesbach/Tölz • BSW-Freunde München • BürgerInnen gegen den Krieg im Landkreis Ebersberg • Deutsche Kommunistische Partei (DKP) München • Deutsche Kommunistische Partei (DKP) Parteivorstand • Deutscher Freidenker-Verband, Landesverband Bayern • DFG-VK Gruppe Augsburg • DFG-VK Bochum/Herne • DiEM25/MERA25 München • DKP Bezirk Bayern • Frauen für den Frieden - Finnland • Frauen in Schwarz, München • Friedensbündnis Heidelberg • Friedensinitiative Bad Tölz - Wolfratshausen • Friedensinitiative Holzkirchen • Friedensinitiative Traunstein Traunreut Trostberg • Friedensplenum Bochum • Friedenstreff Stuttgart Nord • Fürther Friedensforum • Geschäftsführender Vorstand der VVN-BdA Baden-Württemberg • GEW - Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Stadtverband München • Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V. • Health Not Arms • Informationsstelle Militarisierung e.V. Tübingen • Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg, Bremen-Nord • IPPNW Regionalgruppe München • IPPNW-AK Sued-Nord, bundesweit • JSW Bayern • Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), Berlin • LabourNet Germany, Bochum • marxistische linke, München • MC Kuhle Wampe Region BÖS, Bayern • MLPD (Marxistisch-Lenistische Partei Deutschlands) Bayern • Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung (BIFA) • Münchner Freidenker • Münchner Friedensbündnis • Münchner Gewerkschaftslinke / Vernetzung für kämpferische Gewerkschaften • Munich American Peace Committee (MAPC) • Organisation für den Aufbau einer Kommunistischen Arbeiterpartei/ Arbeit Zukunft • Palästina Spricht München • Palästina-Solidarität Landshut • Rockkabarett Ruam, Regensburg • SDS München • SOL * Parti - Almanya • Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) • Sprecher Essener Friedensforum • StreetOps Music, Passau • Unterstützerkreis BSW Rosenheim Stadt und Land • VVN-BdA Kreisvereinigung Augsburg • VVN-BdA Landshut • Werkstatt für Annäherung und Dialog Hamburg •
PERSONEN:Akmese Zubeyde, München • Dr. Al-Ameery-Brosche, Heidelberg • Ilona Albrecht, Grünheide • Dr. Georg Auernheimer, Traunstein • Dr. Matin Baraki, Uni-Dozen-Konfliktforschung, Marburg/Lahn • Florian Baum, Moosinning • Angelika Beier, Bielefeld • Helmut und Jutta Beilfuß, Wettin-Löbejün • Gerhard Bender, ehem. BR-Vorsitzender , Deizisau • Gabi Bieberstein, Bielefeld, Kokreis Landesarbeitsgemeinschaft Frieden und Internationale Politik NRW in der Partei Die Linke • Karin Binder / ehem. MdB DIE LINKE, Karlsruhe • Helga Böhme, Berlin • Silke Buchholz, Hamburg • Peter Bürger, Theologe & Publizist, Düsseldorf • Harald Buwert, • Elwis Capece, Landessprecher. Die Linke, BaWü • Helmut Ciesla, Hirschberg • Hansa Czypionka ,Berlin • Heidemarie Dann, Hannover • Kathi Deschan, Helmbrechts • Dorothe Dreher-Kausche, ver.di Seniorin, Unterhaching • Horst und Christiane Dworatzek, Zossen • Franz Egeter (DFG-VK Augsburg) • Andrea Eisenbrückner, Wolfskrug/Hummelfeld • Brigitte Engl, Augsburg • Ulrich Farin, Bramsche • Barbara Ferentzi, Annenheim • Inge Fichter, Frankfurt am Main • Barbara Fischer, Gera • Horst Fischer, Gera • Peter Fischer, Gera • Fleischmann .., Heilbronn • Hans-Georg Frieser, Sprecher des gewerkschafts- und kulturpolitischen AK der ver.di Senior*innen, München • Bruno Fuchs, Grafing b.München • Bernhard Funk, Aschaffenburg • Ruth Gareis, München • Rolf Achim Georg, Mitglied BSW, Berlin • Rolf Gerdes, Gauting • Matthias Göpfert, Betriebsrat in der Gemeinwirtschaft, Lübeck • Martin Gruber, Bad Bayersoien, Berufsschullehrer in Pension • Mathias Grüttner, München • Dietmar Gürtler-Stüble, Hamburg • Franz Haslbeck, München • Sabine Hebbelmann, Sandhausen • Norbert Heckl, stv. ver.di-Bezirksvorsitzender Stuttgart • Hartmut Heller, Dipl.Soz., München • Eckhard Hempel, Schwarzenberg • Jörg Hentrich, Meiningen • Gerhard Herpich, Planegg • Rüdiger Hesse, Kraftsdorf, Rentner • Ulrike Hintsches, Karlsruhe • Walter Hofmann, Burgberg • Inge Höger, Herford • Dr. med. Bernhard Höhmann, Backnang • Arno Hopp, Bremen • Hannelore Hornburger, München • Katharina itzke, München • Peter Jehle, Berlin • Ulla Jelpke, Berlin • Hermann Joerissen, Berlin • Evelyn Julians, Detmold/NRW • Ulrich Juncker, Krefeld • Anke Junge, Westensee • Gerhard Jüttner, Tamm • Helmut Kaiser, Putzbrunn • Johann Kalhamer, Freising • Dieter Kaltenhäuser, Breisach • Sima Kassaie-van Ooyen, Frankfurt • Georg Kaufmann, Kempten • Joachim Kayser, Tübingen • Kerstin Kehl, Schwedt • Arnd Kempe, Berlin • Ulrike Klaus, Königshain-Wiederau • Thomas Klein, Berlin • Prof. Dr. Michael Klundt, AK Zivilklausel an der Hochschule Magdeburg-Stendal • Michael Knischka, Sievershagen • Michael Kommer, Schnaitsee • Peter König, Professor, Kirchberg • Matthias Kudella, Barsinghausen • Dieter Lachenmayer, Stuttgart, Koordinator Friedensnetz Ba-Wü • Dr. Ute Lampe, Braunschweig • Wilfried Landsiedel, Schenklengsfeld • Franz Friedrich Peter Leucke, Eickendorf • Walter Listl, München • Annette Lommel, Kiel • Miriam M'Bengue, München • Harald Maack, Braunschweig • Barbara Marschke, Wefensleben • Uta Matecki, Klein Vielen • Patric Mayer, Frankfurt am Main • Meißner, Beuna • Emmi Menzel, München • Martha Metzger (VVN-BdA Augsburg) • Ursula Moser--Rasetti, Pfungstadt • Margarete Müller, Hannover • Mike Nagler, Leipzig • Margit Natterer, Berlin • Inge Nehring, Fritzlar • Veit Noll, Salzwedel • Nowak, Zempin • Elfi Padovan, München • Dr. Günter Paul, Körle • Eva Petermann, Hof (Saale), VVN-BdA-Kreisvorsitzende Christa Pfaab, Kassel Sabina Marie Pfeifle, Freiburg im Breisgau • Antje Pilsl, Dozentin, Hochdorf • Manfred Pohlmann, Hamburg • Horst Pukallus, Wuppertal • Ruth Racziniewski, Delmenhorst • Ralf Radler, Köln • Werner Rauch, Vater, Opa, Gewerkschafter, Langenbach • Marcus Regenberg (parteilos), Krefeld • Joachim Reitz, Eltmann/Main • Erwin Ress, Kaiserslautern • Jens Retting-Frendeborg , Sozialarbeiter, Kassel • Manfred Reuther, Münchner Freidenker • Annette Rubin, Berlin • Ludwig Rucker, Aindling • Hans Karl Schaefer, Reutlingen • Schall Psychologisch therapeutischer Fachdienst • Ralf Schikora, Dorfen • Sonja Schmid, München • R. Schulz, Karlshagen • Regina Sommer, Berlin • Herbert Speer, Starnberg • Petra Stanius, ISO Oberhausen • Tanja Stopper, friedenunddiplomatie.de, Kempten • Heinz Strauß, Radeburg • Heiner Stuckenberg, Bremen • Dieter Treptow, Krefeld • Ursula Trüper, Berlin • Lydia und Thomas Trüten, Esslingen am Neckar • Ursula Uhrig, Rentnerin, München • Heinz Michael Vilsmeier, Dingolfing • Peter Vonnahme, Richter BayVGH i. R., Kaufering • Regine Wagenknecht, Göttingen • Roland Wanitschka, Eisenach • Volker Weber, Lauchhammer • Wolfgang Weber, ehem. DGB-Kreisvorsitzender Karlsruhe-Land, Ettlingen • Florian Weiss, Steinen • Rolf-Helmut Weite, Bremen • Werner Widrat, Berlin • Kurt Wirth, Kempten • Eric Wörner, Göttingen • Irmgard Yamamoto, Wolfratshausen • Vladimir Zakharov, Ravensburg • Sabine Zimmerhäkel, Magdeburgerforth • Katja Zöllner, Übersetzerin, Holtsee • Konrad Zürl, Schwarzenbruck •
da passierts ..
Video (zum großen Teil) - zum Aufruf
Erste Manuskripte in Kürze hier!
| Vorprogramm ab 12:30 Uhr | |
| 13:00 Uhr | Auftaktkundgebung Stachus/Karlsplatz |
|---|---|
| Moderation: Laura Meschede (auch für die Grußworte) | |
| Bündnisrede | Mark Ellmann, Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz |
| weiter: | Gülistan Tolay Frauenverband Kurdistan |
| Rihm Hamdan Palästina Spricht | |
| Kerem Schamberger zur Migration | |
| Sevim Dagdelen zur NATO | |
| Grußwort: Proteste Enforce Tac (Nürnberg) | |
| Musik: | Rockband De Ruam aus Regensburg |
| ~14:00 Uhr | Umzingelung des Tagungsortes der NATO-Kriegs-Strategen (siehe Grafik) |
| Demonstration - über Karolinenplatz, Odeonsplatz - zum Marienplatz | |
| parallel | Protest-Kette (mit Münchner Ruhestörung) - über Neuhauser Str. - Kaufingerstr. - zum Marienplatz![]() |
| und | am Marienplatz Streetops Music |
| ca. ~15:00 Uhr | Schlußkundgebung - Marienplatz |
| es sprechen: | (Ulrike Eifler war kurzfristig verhindert - schriftl. Beitrag demnächst hier) |
| Grußwort: Soziales Rauf, Rüstung Runter | |
| Michael von der Schulenburg | |
| Grußwort Revolutionärer Block | |
| Ronja Fröhlich für das Nein zur Wehrpflicht Bündnis | |
| Academics 4 Justice | |
| Musik: | Streetops Music |
| Ende | ca. 16:30 Uhr |
Grußwort von Ulrike Eifler an die Proteste gegen die NATO-Kriegskonferenz 2026
Als aktive Gewerkschafterin sage ich: Es gibt heute mindestens drei Gründe, auf der Straße zu stehen. Erstens: Die öffentliche Debatte ist geprägt von einer gefährlichen Kriegsrhetorik. Diplomatische Lösungen werden inzwischen gar nicht mehr mitgedacht, sondern kategorisch ausgeschlossen. Unvergessen der Auftritt von Annalena Baerbock in Straßburg, als sie Russland vor den Augen der Weltöffentlichkeit den Krieg erklärte. Auch Roderich Kiesewetter trompetet in jedes Mikrofon, dass der Krieg nach Russland getragen werden müsse. Militärhistoriker schwärmen vom womöglich „letzten Friedenssommer“. Außenminister Boris Pistorius beschwert sich über die friedensverwöhnten Deutschen und ruft nach mehr Kriegstüchtigkeit. Liebe Freundinnen und Freunde,
das alles sind keine ungeschickten Äußerungen, sondern bewusst gesetzte rhetorische Wegmarken, die uns verraten, dass der Krieg gegen Russland ernsthaft in Erwägung gezogen wird. Zweitens: Die „Zeitenwende“ ist vorbei – die Bundesregierung ist längst zu einer Politik offener Kriegsvorbereitung übergegangen. Das zeigt sich nicht nur daran, dass sie beschlossen hat, das 5-Prozent-Ziel fünf Jahre früher zu erreichen als die anderen NATO-Staaten. Nein, es zeigt sich auch daran, dass letztes Jahr in Hamburg unter dem Motto „Red Storm Bravo“ Bundeswehr, Blaulichtorganisationen, Unternehmen und Behörden die zivil-militärische Zusammenarbeit probten. Das war keine harmlose Militärübung – dieses Manöver probte den Kriegsfall. Erprobt wurde die Unterordnung aller zivilen Bereiche unter die militärische Logik. Erprobt wurde der Eintritt Deutschlands in den Krieg. Erprobt wurde die Mobilmachung der Zivilbevölkerung. Drittens: Die Kriegsvorbereitung soll durch die schärfsten Sozialkürzungen in der Geschichte der Bundesrepublik finanziert werden. Unbegrenzte Aufrüstung einerseits – Finanzierungsvorbehalt für den Sozialstaat andererseits. Markus Söder spricht von einem „Update des Sozialstaates“. Friedrich Merz spricht vom „Epochenbruch in der Sozialpolitik“ und möchte uns vorschreiben, wie viel Stunden wir arbeiten gehen können. Regierungsberater fordern, dass die „Verrechtlichung ganzer Lebensbereiche“ endlich beendet werden müsse. Streichung von Feiertagen, Abschaffung des Achtstundentages und die Rückkehr zur 70-Stunden-Woche am Arbeitsplatz, Rente mit 70, Vorkasse bei Arztbesuchen – Union und SPD haben offenbar alle Denkverbote abgelegt.
Liebe Freundinnen und Freunde,
Die Strategie der Bundesregierung besteht darin, den Krieg vorzubereiten und die Gewerkschaften dabei nicht gegen sich aufzubringen. Dabei bietet sie vermeintliche Lösungen für die bestehenden Deindustrialisierungsprobleme an. Diese Lösungen sind allerdings nicht einmal mehr Scheinlösungen, sondern werden die Probleme und die dahinterstehende Krise weiter vertiefen: Aus der Rezession herauszuklettern, indem man die Rüstungsindustrie expandiert, erhöht die Kriegsgefahr und setzt die Gewerkschaften weiter unter Druck. Die Zeiten des Rüstungskeynesianismus unter Hitler in den frühen 1930er Jahren waren bei weitem keine arbeiterparadiesischen Zustände. An der Tagesordnung waren 70-80 Arbeitsstunden in der Woche. Es gab kein Recht auf Streik, kein Recht auf Mitbestimmung, kein Recht, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Im Gegenteil: Die Gewerkschaften wurden zerschlagen und viele aktive Gewerkschafter in die Zuchthäuser und Konzentrationslager verschleppt. Auf welchen Weg uns diese Weichenstellungen führen, zeigt die Forderung des EVP-Fraktionschefs Manfred Weber. Er sagt, Europa müsse endlich auf Kriegswirtschaft umstellen – „notfalls mit Mehrheiten von rechts“ – und damit einen Zustand herbeiführen, in dem der Staat entscheidet, was ein Unternehmen produziert und ob am Wochenende Überstunden gemacht werden. Durch Aufrüstung und Kriegsvorbereitung kommt auch die betriebliche Mitbestimmung unter die Räder. Deshalb muss diese Entwicklung in den Gewerkschaften offen diskutiert und besprochen werden. Liebe Freundinnen und Freunde, „Die Angriffe der Union und der Arbeitgeber auf den Sozialstaat und die Beschäftigten werden immer unverschämter.“ Mit diesem Satz beginnt eine Erklärung der DGB-Vorsitzenden Yasmin Fahimi, die sie gemeinsam mit den Vorsitzenden aller acht DGB-Gewerkschaften zum geplanten Sozialkahlschlag der Bundesregierung abgegeben hat. Sie kritisieren darin die Debatten über den angeblich überbordenden Sozialstaat und fordern mehr Respekt gegenüber den Beschäftigten. Die Regierungsparteien ebnen zugleich den Weg in den autoritären Sozialstaat. Soziale Absicherung soll kein Recht mehr sein, sondern nur noch als Gegenleistung gewährt werden. Mit diesem Paradigmenwechsel werden Leistungskürzungen als soziale Gerechtigkeit ausgegeben: Wer nicht folgt, dem wird die Unterstützung entzogen. Diese Auseinandersetzung gewinnen wir nicht allein mit Worten. Unsere sozialen und demokratischen Rechte sind das Ergebnis von Klassenkämpfen. Auch der Angriff auf unsere erkämpften Rechte findet nicht nur diskursiv statt. Er folgt vielmehr realen Kapitalinteressen. Zu diesen Interessen gehört, dass die Bundesregierung die Belange der heimischen Wirtschaft auch militärisch durchzusetzen will. Die Neuordnung der Welt und der wachsende ökonomische Bedeutungsverlust der westlichen Industrieländer befördern einen Umschlag von ökonomischer in militärische Konkurrenz. Die Gewerkschaftsspitzen haben sich zu Recht entschlossen, dagegenzuhalten. Doch wer Kämpfe gewinnen will, muss verstehen und erklären, warum sie geführt werden. „Kanonen statt Butter“, hatte ifo-Präsident Clemens Fuest vor einiger Zeit gefordert und auf Sozialkürzungen gedrungen, um die Militarisierung zu finanzieren. Beides zusammen ginge nicht. Kanonen und Butter sei Schlaraffenland. Die Ausführungen zeigen: Die Angriffe auf den Sozialstaat stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Aufrüstung. Wer Rüstungsmilliarden in der Größenordnung der Hälfte des Bundeshaushaltes aufbringen will, muss sich das Geld bei den Beschäftigten, Bürgergeldempfängern und Rentnern holen. Seit Gerhard Schröder Anfang der 2000er Jahre als SPD-Bundeskanzler mit der Agenda 2010 zum Schlag gegen die Gewerkschaften ausgeholt hatte, haben sich diese auf die Tarifpolitik zurückgezogen. Jetzt aber zeigt sich: Die Angriffe der Bundesregierung verschlechtern die Rahmenbedingungen für eine gute Tarifpolitik. Die Diskussion über Sozialkürzungen schwächt die Forderungen der Gewerkschaften und ist Wasser auf die Mühlen der Unternehmer. Es ist an der Zeit, den Zusammenhang zwischen Aufrüstung und Sozialabbau klar zu benennen und dagegen zu mobilisieren. Anders werden weder der angekündigte Epochenbruch in der Sozialpolitik noch die wachsende Kriegsgefahr aufzuhalten sein. Liebe Freundinnen und Freunde, Die Welt brennt. Wir erleben, wie sie in zwei Blöcke zerfällt. Sowohl der Krieg in der Ukraine als auch der Genozid in Gaza sind nur einen Wimpernschlag davon entfernt, zu einem großen Weltkrieg zu werden. Um das zu verhindern, stehen wir heute auf der Straße. Aber auch, weil es notwendig ist, sich solidarisch an die Seite der Menschen in Palästina zu stellen. Seit zwei Jahren werden sie innerhalb eines abgeschlossenen Gebietes von Nord nach Süd und von Süd nach Nord gehetzt, dabei bombardiert und ausgehungert, und selbst an den Lebensmittelverteilstationen beschossen. Lassen wir uns von einer Bundesregierung, die zu all dem schweigt und Netanyahu weiter den Rücken stärkt, nicht erzählen, was den Frieden sichert und was nicht. Lassen wir uns nicht einreden, was solidarisch und was unsolidarisch ist. Lassen wir uns nicht weismachen, dass Netanyahu die Drecksarbeit für uns mache. Merz spricht nicht in unserem Namen! Die Bundesregierung braucht Druck – der Frieden muss gegen eine mächtige Phalanx aus Bellizisten, Kriegsgewinnlern und Militaristen durchgesetzt werden. Unsere Stärke ist die Kollektivität! Lassen wir deshalb nicht nach!
Video: gh-Film - Gerhard Hallermayer
Hier zur Kampagne 2026
Achtung: Hier finden sich auch "temporäre" Links, die nach gewisser Zeit nur gegen Bezahlung lesbar sind.
... und hier die Linkliste vom Vorjahr, meist weiter relevant und lesenswert!
BTW: #TootNotTweet ;-)
Anfragen: presse@sicherheitskonferenz.de
| 15.12.2025 | Pressemitteilung: Die Friedensbewegung mobilisiert gegen den Rüstungswahnsinn | |
|---|---|---|
| 30.01.2026 | UZ - Interview | |
| 09.02.2026 | Pressemitteilung/Einladung: | Pressekonferenz AntiSiko-Bündnis 12.02.2026 |
| 11.02.2026 | Fototermin Bay. Hof | Mittwoch, 11 Uhr - letzte Gelegenheit für Zugang vor dem WE |
| 12.02.2026 | Pressekonferenz des AntiSiko-Bündnisses am 12.02.2026 | |
| 12.02.2026 | https://www.pressenza.com/de/2026/02/aufruf-des-2026-aktionsbuendnis-geg... | |
|---|---|---|
| 14.02.2026 | https://www.jungewelt.de/artikel/517993.münchner-sicherheitskonferenz-gegen-kriegstüchtigkeit.html | |
Vom 23. – 25. Februar 2026 soll im Nürnberger Messezentrum erneut die, als Sicherheitsmesse verharmloste, Waffenmesse Erforce Tac stattfinden. Die wachsende Bedeutung der Enforce Tac, unterstreicht der neu gewonnene Schirmherr für das militaristische Verkaufsspektakel: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) übernimmt persönlich, macht sein Amt zum werbeträchtigen Aushängeschild und wird Galionsfigur der Rüstungsproduzent*innen und Waffenhändler*innen.
Doch auch der Protest und Widerstand gegen den Waffenhandel tritt in Nürnberg frühzeitig und massiv auf den Plan ...
IMI-Analyse 2026/03
Münchner Sicherheitskonferenz, transatlantische Konflikte und deutsches Militäreuropa
von: Jürgen Wagner | Veröffentlicht am: 18. Februar 2026
Es war ein denkwürdiger Auftritt, als US-Vizepräsident JD Vance auf der letzten Münchner Sicherheitskonferenz mit heruntergeklapptem Visier zum Frontalangriff auf die Europäer geblasen hatte. Seither haben sich die transatlantischen Konflikte bis zu einem Grad zugespitzt, dass insbesondere in der heikelsten Phase der Auseinandersetzungen um Grönland der Fortbestand der NATO ernsthaft in Frage gestellt wurde. Vor diesem Hintergrund [...]
mehr: https://www.imi-online.de/2026/02/18/vergiftete-liebeserklaerungen/
Bilder von der Fußgängerzone am Demo-Samstag...
Alle Fotos: Atran/Diem25
(da kommt noch was ...)
dazu: illustrierter Flyer (PDF)
Das Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz („AntiSiko-Bündnis“) lädt Medienvertreter*innen zur Pressekonferenz anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) 2026 ein. Im Mittelpunkt stehen unser Aufruf „Stoppen wir den Rüstungswahnsinn!“, die politischen Konfliktlinien dieser MSC sowie die Frage, welche Art von Sicherheit in einer Welt im Umbruch noch tragfähig ist: militärische „Kriegstüchtigkeit“ oder Sicherheit für Menschen auf Grundlage der UN-Charta, des Völkerrechts, der Menschenrechte und sozialer Gerechtigkeit.
Am Beginn der Sommerpause möchten wir den Termin des 1. Treffens bekanntgeben.
Wir beginnen mit den Vorbereitungen der Demonstration gegen die sog. Münchner Sicherheitskonferenz
am Dienstag, dem 23.09.2025 um 19.00 Uhr
im EineWeltHaus, Schwanthaler Str. 80
Bitte merkt den Termin vor.
Mit friedlichen Grüßen
Münchner Friedensbündnis